In dieser Herausforderung sah Petra Nehring aber auch eine Riesenchance. Was richtig gemacht wird, kann nur gelingen, sagt sie.Der Laden stand leer früher mal war ein Schlecker in den Räumen. 150 qm Verkaufsfläche, 20 qm Lagerfläche und 3 Parkplätze vor dem Haus bilden den Markt. Aber: es ist ein IK und damit maßgeschneidert für diese Fläche. Da zwei Bäcker und ein Metzger am Ort tätig sind, musste das Sortiment maßgeschneidert für den täglichen Einkauf ausgelegt sein und mussten Maßnahmen her, die den IK unverzichtbar machten: Wurst und Fleisch trendgemäß in SB, eine große Obst- und Gemüseabteilung, perfekt durch die neue Bähro-Lichttechnik ausgeleuchtet, was sich bereits positiv im Umsatz niederschlägt, offener Joghurt aus der Frischetheke, stets frische Backwaren aus dem Ofen und ein Stehcafé, dazu noch ein Kopiergerät.
Und das alles auf 150 qm? Ja, lacht Frau Nehring, das ist ja das Geheimnis des IK-Konzepts: durch Regalhöhe und Aufteilung wirkt der Markt größer. Und durch gute Sortimentspolitik habe ich ein breites Sortiment mit Sortimentstiefen da, wo es wichtig ist. Da zahlt sich die Fachkompetenz von Petra Nehring aus früher war sie mal bei Marktkauf tätig, später Leiterin einer Bäckereifiliale. Die Einzelhandelsfachfrau hatte sich an Okle gewendet mit dem Wunsch, sich in ihrer Region selbständig zu machen. Die positive Resonanz der Kunden bestätigt das Vorhaben nach der Eröffnungsfeier Tag für Tag. Und das liegt sicher nicht (nur) an der Rose, die jede Kundin am Eröffnungstag erhielt.