Dazu gehört als Start ein Besuch auf dem Heggelbach-Hof, einer Demeter-Hof-Gemeinschaft, die von drei Familien bewirtschaftet wird. Die für Demeter typische Kreislaufwirtschaft wird hier im lebendigen Miteinander sichtbar: Ackerfrucht, Viehhaltung, Käserei alles in einem ausgewogenen Maß zu einander, keine Monokultur. Danach erfolgt der Besuch eines Spezialisten vom Demeter-Marktforum, der Markt und Bio-Kompetenz prüft und bespricht. Zugleich bereitet die Okle GmbH die Märkte auf das Führen der Demeter-Qualität inhaltich vor. Und dann kommt der große Augenblick: der Demeter-Abend als Start-Veranstaltung.
Im April und im Mai 2007 waren das die Märkte von Klaus Lieb in Römerstein, von Michael Stich in Neuhausen, von Familie Weisenrieder in Lauchringen, von Tochter, Sarah Weisenrieder, in Eggingen vom Markant-Markt in Twielfeld und vom IK der Familien Heinz in Nendingen.
Der Ablauf ist wohl geprobt: die Händler laden Kunden ein im Schnitt sind es je nach Marktgröße zwischen 20 und 50 Besucher und Besucherinnen. Der Abend oder Nachmittag beginnt mit einer kurzen Begrüßung und einem Vortrag über Demeter: vom Gründungsimpuls 1924 bis zum umfassenden Sortiment von heute, von den Unterschieden der verschiedenen Bio- und Verbundqualitäten bis zum Versprechen, dass Demeter mit seiner Qualität garantiert.
Und weil Taten schöner sind als Worte, gehts danach an ein Verkostungs-Büffet. Hier wird dann heftig diskutiert: zum Beispiel, warum die tollen Frischland-Demeter-Wiener eine etwas andere Farbe haben als die üblichen Wiener Antwort:
weil sie ohne Nitrit-Pökelsalz und Phosphat hergestellt werden
. Der Geschmack begeistert alle 50 Besucher und so ist es kein Wunder, dass nach den typischen Kundenäußerungen: Früher musste ich weit fahren, wie schön, dass es hier jetzt Demeter gibt
In den nächsten Tagen werden die Märkte um dingenden Nachschub bitten:Demeter ist ausverkauft!.